OSG-Arthrodese

Die Versteifung des oberen Sprunggelenks ist ein sicheres und gut etabliertes Operationsverfahren, welches bei fortgeschrittenem Verschleiß durchgeführt werden kann.
Röntgenbild Talonaviculargelenk

Talonavicular-Arthrodese

Eine Arthrodese (Versteifung) des Talonaviculargelenks ist eine etablierte Routineoperation bei fortgeschrittenem Verschleiß des Subtalargelenks. Nach einer Arthrodese kann der Fuß für ca. 5-6 Wochen in einer Vacoped-Orthese nicht belastet werden.

Subtalare Arthrodese

Double-Arthrodese

Unter einer Double-Arthrodese wird in aller Regel eine Versteifung des Talonavikulargelenks und des Subtalargelenks in Kombination miteinander verstanden.

Fremdmaterial (Schrauben/Platten)

Operative Korrekturen von Fuß und Sprunggelenk beinhalten regelmäßig Durchtrennungen und Verschraubung von Knochen zur Stellungskorrektur des Fußes. Damit der Knochen in der korrigierten Stellung verheilt, werden Platten und Schrauben zu Stabilisierung eingebracht.

Wundheilung und Verbandswechsel

Nach einer Operation müssen die Wunden heilen, damit das gewünscht Korrekturergebnis erreicht wird. Die gilt sowohl für die innerlichen Wunden als auch für die von außen sichtbaren Wunden d.h. die Hautschnitte.
Vacoped-Orthese

Vacoped-Orthese

Eine Vacoped-Orthese ist eine stiefelartige (Unterschenkel-)Orthese die von der Firma OPED hergestellt und vertrieben wird. Das besondere Prinzip der Orthese besteht in der Vacuum-Polsterung.

Schwellneigung des Fußes nach OP

Der nach einer Operation immer vorhandene Reizzustand des Gewebes führt zu einem vermehrten Austritt von Flüssigkeit in das Gewebe. Außerdem ist der Rücktransport des Blutes durch das Venensystem des Körpers beeinträchtigt.

Tape Verband bei OSG Distorsionen und Außenbandrupturen

Bei Ruptur des Lig. calcaneo-fibulare ist eine Stabilisierung des Sprunggelenks durch eine Orthese oder Bandage erforderlich. Individuell kann auch ein Tapeverband angelegt werden.

Ermüdungsfraktur

Eine Ermüdungsfraktur ist ein Bruch, der im Gegensatz zu einer klassischen Fraktur nicht durch ein einmaliges kräftiges Trauma entsteht, sondern durch wiederholte Überlastungen des Knochens (Repetitives Mikrotrauma).